Heinzmann Holzwerke - ein Familienbetrieb seit 1922

Die Holzwerke Heinzmann sind ein Unternehmen mit langer Tradition. Bereits 1922 hat der Großvater des jetzigen Geschäftsführers dem damals bestehenden Mühlenbetrieb eine kleine Holzverarbeitung angegliedert und Rebstickel für die Weinbaugebiete im naheliegenden Remstal sowie Stangenhölzer für die Göppinger Lederfabriken (zum Aufhängen und Trocknen der gegerbten Häute) gefertigt. Dafür hatte er sich vom Dorfschmied nach eigenen Entwürfen eine Schälmaschine bauen und diese vom Wasserrad an der Lauter antreiben lassen.

Schon damals wurden Original DEGENFELDER Staketen- und Scherenzäune produziert und mit Karbolineum getränkt. Nach seinem frühen Tod 1936 übernahm sein Sohn Engelbert (sen) den Betrieb, gab die Getreidemühle auf und verlegte sich ganz auf die Herstellung von Zäunen und Pfählen, die in den Nachkriegsjahren über Vertretungen in ganz Süddeutschland verkauft wurden. DEGENFELDER ZÄUNE waren schon damals ein Begriff für Qualität und schmückten so manches "Häusle" im nahen und weiteren Umkreis.

Sohn Engelbert (jun) trat 1969 in den Betrieb ein und erweiterte diesen im Jahre 1975 um eine großzügigen Fertigungs- und Imprägnierhalle. Bereits damals wurde mehr als die Hälfte der Produktion nach Österreich, Schweiz und Frankreich exportiert. Dies führte dazu, daß 1980 die französische Firma RUSTYLE Sarl Heinzmann et. Cie in Duttlenheim bei Straßburg als selbständige Tochtergesellschaft gegründet wurde. Dies ermöglichte den Verkauf von DEGENFELDER ZÄUNEN und den verstärkten Absatz von Weinbaupfähle auf dem französischen Markt.

Bereits 1986 wurde im naheliegenden Böhmenkirch auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb (700 m ü.M.), der Rundholzeinschnitt in einem modernen Schwachholzhof zusammengefasst, aber schon 1990 nach dem verheerenden Sturm Wiebke um ein Sägewerk erweitert. Auf dem 3 Hektar großen Gelände in einem Industriegebiet ist hier zwischenzeitlich ein leistungsfähiges vollautomatisiertes Schwachholzsägewerk mit Kurz- und Langholzplatz, sowie zwei Spanerlinien mit Seitenwareprofilierung und Stapelanlagen entstanden, das jährlich mehr als 50.000 Festmeter Rundholz verarbeitet.

Das Werk in Degenfeld fertigt neben dem Zaunbau ein breites Programm an imprägnierten Gartenhölzern und ist insbesondere auf die Planung, Fertigung und Montage von Spielgeräten und großen Spiellandschaften spezialisiert. In der 2009 erbauten Spielgerätefertigungshalle ermöglichen moderne Maschinenanlagen ein rationelles Arbeiten in hochwertiger Qualität und ausreichend Platz, um auch große Spiellandschaften weitestgehend vorzumontierten.

In beiden Betrieben werden mehr als 30 Mitarbeiter beschäftigt, die sich auch zukünftig hochmotiviert den täglichen Aufgaben stellen werden.

Mit Tochter Eva-Maria (Dipl.-Kauffrau) und Sohn Bernd (Student Holzbau und Holztechnik) steht bereits die nächste Generation zur Unternehmensführung bereit.